Was die ÖDP von den Grünen unterscheidet

Gemeinwohlökonomie statt neoliberalem Kurs

Die ödp steht für eine Gemeinwohlökonomie, also ein Wirtschaften für Mensch und Umwelt.

Die Grünen haben in ihrer Regierungszeit einen verhängnisvoll neoliberalen Kurs gefahren, der den Profit vor den Menschen stellt.

Unter einer rot-grünen Regierung wurde u.a. beschlossen:

  • Senkung des Spitzensteuersatzes
  • Senkung der Körperschaftssteuer
  • Deregulierung des Kapitalmarktes
  • Senkung der Erbschaftssteuer
  • Ausweitung der Leiharbeit und des Niedriglohnsektors
Wachstumskritik statt „grünem“ Wachstum
Wir sind wachstumskritisch und plädieren für einen bescheideneren Lebensstil, während die Grünen mit dem New Green Deal am Wachstumsgedanken festhalten und die ökologischen Grenzen nicht anerkennen. Die ÖDP versteht unter „Wohlstand“ das gute Leben ohne Zwang zu immer mehr und nie genug!
Unabhängigkeit von Konzernspenden
Wir wollen unabhängig bleiben und nehmen bewusst keine Firmenspenden. Die Grünen lassen sich jedes Jahr von Konzernen mit vielen Millionen finanzieren. Und die Liste ist lang und auch inhaltlich kritisch: Automobilkonzerne, Rüstungsbetriebe, Tabakkonzerne, Chemieindustrie, Finanzsektor und viele andere mehr.
Freie Wahl des Lebensstils für Eltern und Pflegende
Wir denken konsequent vom Menschen aus und wollen, dass sich Kinder in bestmöglicher Beziehungskultur sicher und geborgen entwickeln. Deshalb stehen wir vorbehaltslos zum Artikel 6 des Grundgesetzes („Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Staates“). Wir wollen, dass sich die Eltern frei entscheiden können, ob sie ihre Kinder selbst erziehen wollen oder sie in die Kita geben. Für die Erziehungs- und Pflegearbeit in den Familien bieten wir ein sozialversicherungspflichtiges Gehalt. Die Grünen versprechen sich hingegen das Heil für Kinder und Eltern von einer umfassenden Betreuung und Erziehung in öffentlicher Hand. Sie fordern z. B. die 24-Stunden-Kita, die wir schon aus fachlichen Gründen der Bindungsforschung ablehnen.
Nein zur Gentechnik
Die ÖDP sieht die Gentechnik als Gefahr für das Leben und für die bäuerliche Landwirtschaft und lehnt sie deswegen konsequent ab. Die Grünen haben bereits unter der damaligen Ministerin Künast die Gentechnik faktisch gefördert, indem man sich auf europäischer Ebene der Stimme enthalten hat. Der neue grüne Parteichef wirbt dafür, sich für die Gentechnik zu öffnen.
100 Prozent Erneuerbare Energien
Die schnellstmögliche Umstellung auf 100 Prozent Erneuerbare Energien ist für die ÖDP der Schlüssel für einen wirksamen Klimaschutz. Die Grünen betonen dies verbal auch, haben aber in vielen Parlamenten eben dies verhindert oder die Fortführung der Atomkraft und Kohleverbrennung hingenommen. Beispiele:
  • Der sogenannte Atomausstieg unter rot-grün
  • Das Steinkohlekraftwerk in München
  • Der Einstieg ins Kohlegeschäft unter dem grünen OB Palmer in Tübingen
  • Die langjährige Regierung in NRW mit Fortführung des Braunkohletagebaus
Mehr Lehrer und kleinere Klassen statt mehr Tablets
Für die ödp ist die Schule ein Ort der Potentialentfaltung und der Persönlichkeitsentwicklung. Neben den grob- und feinmotorischen Fähigkeiten gilt es Selbstwirksamkeit, Lust am Lernen, Empathiefähigkeit und soziale Kompetenzen zu erlernen. Für eine Schule der Zukunft benötigen wir vor allem eine zweite Lehrkraft in allen Klassen und kleinere Klassen und nicht 5 Milliarden für neue Tablets, wie von allen Parteien inkl. den Grünen gefordert. Die ödp sieht dies als fatalen Irrweg und Engführung der Debatte. Denn neben den nachgewiesenen gesundheitlichen Problemen des zunehmenden digitalen Medienkonsums (Kurzsichtigkeit, Konzentrationsschwächen, Schlafprobleme) nehmen erwiesenermaßen auch die schulischen Leistungen vor allem bei sozial schwächeren Schülern ab, wenn digitale Medien eingesetzt werden.